Samstag, 21. August 2010

First Steps

Sooo das Wohnungsproblem ist erst mal gelöst: Ich kann im Haus von Toms Onkel wohnen - und das auch noch ziemlich günstig. Auch super: Ich muss nur zwei Minuten bis zur Uni laufen UND ich habe einen begehbaren Kleiderschrank. Jetzt kann ich die Zeit bis zum Unistart genießen und muss mir keine stinkenden und dreckigen Zimmer mehr anschauen und überlegen, ob ich darin 4 Monate aushalten könnte. 

Ansonsten habe ich schon viel über die Amerikaner gelernt:

1. Sie sind entgegen allen Vorurteilen echt fitnessfanatisch und man sieht wirklich dauernd joggende, braungebrannte Menschen.
2.  Vor allen Bars stehen die Türsteher, die manchmal selbst die Kombination von Studentenausweis, Drivers Licence und German ID Card nicht gelten lassen. Super misstrauisch. Das kommt daher, dass hier viele, die noch nicht 21 sind, eine Fake ID Card haben obwohl das ziemlich hart bestraft wird, wenn man erwischt wird. 
3. Sie machen keine Smileys in SMS, außer sie wollen flirten. Ansonsten hab ich das Gefühl, dass hier lieber SMS geschickt werden, als anzurufen und die SMS sind dann aber wieder so kurz, als ob sie per Zeichen bezahlt würden. Dabei haben viele Leute eine Texting-Flatrate.
4. Jedes Gespräch läuft ungefähr so ab: "Hello how are you doing?" "I'm fine and you?" "I'm fine as well, thank you." Und dann einige Minuten später: "It was so nice meeting you" "It was nice meeting YOU. Have a nice day." "Thank you. Bye"... Uff. Und Tom sagt, dass sie selbst zu jemanden den sie überhaupt nicht mögen, sagen, dass es ja so nice war, ihn/sie kennen zu lernen. So viel dazu. 
5. Sie lieben Pancakes. 

Ansonsten hab ich gestern ein bisschen die Stadt erkundet und meinen Fotoapparat natürlich blöderweise nicht mitgenommen. Aber das wird nachgeholt. Ich dachte auch, dass die Klamotten wirklich preiswert sind, aber pustekuchen. In der Innenstadt sind die Sachen eigentlich fast teurer als bei uns. Da muss man dann schon in ein Outletcenter gehen, wenn man es shoppingmäßig krachen lassen will :)



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